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Ein Jahr Zusammenarbeit mit Landrat Albert Gürtner

Autor: Bürgerliste 13.06.2021

Ein Rückblick von Bernd Huber, Ehrenvorsitzender des Wirtschaftsbeirates im Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm

Bereits zu Beginn der Amtsperiode der kommunalen Gremien im Mai letzten Jahres stand Corona im Mittelpunkt. Der neue Kreistag mit einer Mehrheit des "Bunten Bündnisses" hat auch neue Mitglieder für den Wirtschaftsbeirat bestellt. Die Zusammenarbeit mit Landrat Albert Gürtner gestaltete sich sehr schnell in eine erfolgreiche und vertrauensvolle gemeinsame Richtung pragmatisch arbeiten und sich intensiv den Problemen der lokalen Wirtschaft annehmen.

Noch am Anfang des Jahres 2020 hatte "Focus Money" den Landkreis Pfaffenhofen als wirtschaftsstärkste Region Deutschlands geadelt. Dann kam die Pandemie und für viele Gewerbetreibende in der Gastronomie, Einzelhandel, Tourismus, Event-Management Kreativwirtschaft und Fitness-Studios veränderte sich die Situation mit der Corona-Krise schlagartig, sie durften nicht mehr öffnen trotz hervorragender Hygiene- und Abstandskonzepte.

Aber auch andere Branchen im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe - die vor der Krise in einer ganz soliden Ausgangslage waren - mussten enorm rückläufige Aufträge feststellen. Trotz der staatlichen Sofort- und Überbrückungshilfen, die anfangs extrem schleppend liefen, waren viele lokale Unternehmerinnen und Unternehmer in einer existenzbedrohten Situation, die sich von Woche zu Woche verschlimmerte. Schuld daran war das missratene Krisenmanagement des Staates.

So kam es Anfang des Jahres zu einer Protestaktion von Gewerbetreibenden und Solo-Unternehmern, die der Wirtschaftsbeirat, der Verein ProWirtschaft, die Wirtschafts- und Servicegesellschaft WSP der Stadt Pfaffenhofen und das Kommunalunternehmen des Landkreises KUS und von der Initiative "Stiller Protest - wir wollen nicht untergehen" tatkräftig unterstützt wurden. Mit diesem Personenkreis initiierte der Wirtschaftsbeirat eine virtuelle Gesprächsrunde, die mehrmals stattfand. Dabei konnte erreicht werden, dass die Überbrückungshilfen nun sehr schnell die Antragssteller erreichten.

Erstmals haben wir mit den fortschreitenden Impfaktionen und dem Rückgang der Inzidenzwerte die realistische Hoffnung, dass die Welle gebrochen ist und bald eine vielleicht sogar dauerhafte Normalisierung eintreten wird. Dann werden wir Bilanz ziehen können, wie groß die sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden sind. Welche Spuren der Lockdown etwa in den Kinderseelen hinterlässt, wird man erst viel später erkennen. Schneller werden wir die ökonomische Situation beurteilen. Auf den ersten Blick hat sich die Wirtschaft im Landkreis als relativ stabil erwiesen. Dank Kurzarbeit blieben die Arbeitslosenzahlen niedrig. Doch wie steht es um die Existenz der Betriebe im Handel, Dienstleistung und den vielen Solounternehmern aller Sparten aus? Hier wird der Wirtschaftsbeirat des Landkreises, gemeinsam mit den Institutionen und lokalen Politikern aktiv tätig sein müssen, um die Unternehmen in unserem Wirtschaftsraum nachhaltig zu unterstützen, Wir wollen, dass die Wirtschaft im Landkreis Pfaffenhofen weiterhin an der Spitze bleibt!

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