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Karl Huber kandidiert als Landrat.

Bürgerliste stellt Landrats– und Kreistagskandidaten auf:
Miteinander. Menschlich. Machen.

Mit Landratskandidat Karl Huber und 60 Kandidatinnen und Kandidaten aus dem gesamten Landkreis Pfaffenhofen bewirbt sich die Bürgerliste bei der Kommunalwahl am 15. März 2020. Mit Landratsbewerber Karl Huber geht ein erfahrener Kommunalpolitiker und Verwaltungsfachmann ins Rennen. Auf der Liste sind langjährig bewährte Kommunalpolitiker ebenso zu finden wie engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich erstmals im Kreistag einbringen möchten.

In seiner Rede bei der Aufstellungsversammlung ging Karl Huber auf die Entstehung der Bürgerliste ein und bezeichnete das letzte halbe Jahr als "reizvollen, spannenden und interessanten Verlauf". Die Bürgerliste habe in bisher sieben Versammlungen und drei Vorstandssitzungen gearbeitet, Ideen gesammelt, eine Zukunftswerkstatt organisiert, daraus ein Positionspapier entwickelt und daraus die Kernaussagen definiert. Es sei schön, wie man bei der neuen politischen Gruppierung unterwegs sei. Alle bringen ihre Stärken ein. Man habe eine gute Mischung aus Jung und Alt. Es seien auch viele Frauen dabei, sowie jede Menge Menschen mit vielschichtigen Berufs- und Lebenserfahrungen die sich konstruktiv einbringen.

Landratskandidat Karl Huber betonte, er stelle gern seine Erfahrung aus Kommunalpolitik und Verwaltung zur Verfügung. Diese hat er als Bürgermeister der Gemeinde Ernsgaden und im Landratsamt als Büroleiter des Landrats und Pressesprecher sowie Geschäftsleiter der Volkshochschule erworben. In über 3000 Gremiumssitzungen habe er einen tiefen Einblick in die Kommunalverwaltung erhalten und er werde gerne gestalten, moderieren, kommunizieren und die Menschen zusammenbringen. Der Leitspruch der Bürgerliste "Miteinander. Menschlich. Machen." passt da sehr gut dazu.

In seiner Rede nannte Karl Huber auch die Themen, die in der Bürgerliste bisher diskutiert wurden: kommunale Zusammenarbeit, Bauen/Wohnen, Wirtschaft, Mobilität, Digitalisierung, Umwelt, Soziales, Gesundheit, Verwaltung, Sicherheit, Heimat. Video der Vorstellungsede des Karl Huber.

Auf einige Punkte ging er in der Aufstellungsversammlung besonders ein:

Kommunale Zusammenarbeit/Zusammenarbeit von Landkreis und Gemeinden
Es sei sehr gut, dass es jetzt eine Diskussion gibt, wie der Landkreis und die Gemeinden noch besser zusammenarbeiten können. Man müsse sowohl die Bürgermeister als auch die Ratsgremien der Gemeinden und die gesamte Bevölkerung bei der Lösung der anstehenden Aufgaben und Probleme "noch besser mitnehmen".
Karl Huber: „Wenn mich die Bevölkerung zum Landrat wählt, werde ich auf die kommunale Zusammenarbeit, die Verhandlungen auf Augenhöhe und auch auf den Schutz vor staatlicher Bevormundung ein besonderes Augenmerk legen. Und ich werde auch dafür kämpfen, dass wir auf der unteren Verwaltungsebene nicht immer noch mehr Bürokratie bekommen, sondern weniger".

Klimawandel, Energie– und Umweltpolitik
Der Landratskandidat betonte, man müsse den Klimawandel und den Kampf um die CO2 Reduzierung in die Köpfe und Herzen der Menschen bringen. Es sei ganz wichtig mit realen Aktionen rund um den Klimaschutz die Menschen mitzunehmen. Dazu brauche man keine Ökodiktatur, sondern man müsse die Menschen in Projekten überzeugen und mit ihnen reden, dass es zu ihrem eigenen Wohl sei, mit dem Klima, der Umwelt und der Schöpfung rücksichtsvoll umzugehen. Der Landkreis müsse sich dabei kurz–, mittel– und langfristige Ziele setzen, die abgestimmt sein müssen auf die Klimaschutzgesetze des Bundes und des Freistaats Bayern. Der Landkreis sollte dort ergänzen und vertiefend tätig sein, wo es aufgrund der überörtlichen Aktivitäten Sinn macht. Engagierte Initiativ- und Projektgruppen wolle man dabei besonders fördern und unterstützen. Karl Huber: "Es ist gut, beim Klimaschutz auf die mahnenden Worte der jungen Menschen zuhören".

Mobilität
Auch beim Thema Mobilität sollen die Wünsche und Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger mitgenommen werden. Nach Ansicht von Karl Huber sei ein Mobilitätskonzept vor allem dann erfolgreich, wenn man die Menschen mit ihren konkreten und aktuellen Bedürfnissen mitnimmt. Dazu gehören Buslinien ebenso wie Carsharing oder Mitfahrinitiativen. Besonderes Augenmerk gilt von Seiten der Bürgerliste flexiblen Rufbussystemen, die in kommunaler Zusammenarbeit und mit Förderung und Koordinierung des Landratsamts über den gesamten Landkreis vernetzt werden könnten. Dabei gilt es, die Menschen sowohl zu den Bahnhöfen mit überörtlichem Gleisanschluss als auch zu anderen Kommunen zu bringen.

Wirtschaft, Arbeit, Bildung
Der Landkreis ist in wirtschaftlicher Hinsicht sehr gut aufgestellt. Das beweisen auch zahlreiche Rankings in den vergangenen 10-15 Jahren. Mit dem Kommunalunternehmen Strukturentwicklung (KUS), dem Wirtschaftsbeirat und der Vereinigung der Gewerbeverbände im Landkreis verfüge man über eine engmaschige Struktur, die sich für die Belange der Wirtschaft und eine enge Verzahnung der wirtschaftlichen Themen auf Kreisebene einsetzt.
In Zukunft brauche man insbesondere zukunftsorientierte, ökologisch fundierte und digital ausgerichtete Betriebsansiedlungen, die mit Zukunftsprojekten unterwegs sind. Unternehmensansiedlungen sollten klug ausgewählt und behutsam entwickelt sein. In der Hand haben das insbesondere die Gemeinden im Rahmen ihrer Planungshoheit. Dennoch kann hier das Landratsamt mit seinen Fachkräften aus den verschiedenen Fakultäten unterstützen.
Karl Huber regte er an, vermehrt Arbeitsplätze für Akademiker im Landkreis zu entwickeln und anzusiedeln, weil mittlerweile rund 60 % eines Geburtsjahrgangs Abitur machen und wir viele hoch qualifizierte Arbeitsplätze für Akademiker brauchen. Diese sollten nicht nur in den urbanen Zentren entstehen, sondern auch in einem lebenswert organisierten ländlichen Raum wie dem Landkreis Pfaffenhofen.

Gesundheit
Natürlich liegt der Bürgerliste auch die Gesundheit der Landkreisbevölkerung am Herzen. Für die Qualitätssicherung der Ilmtalklinik sowie die Arzt – und Notarztversorgung will man sich besonders einsetzen. Die Ilmtalklinik müsse im kommunaler Hand bleiben und die Arbeit der dort tätigen Menschen müsse Wert geschätzt werden. Der medizinische, pflegerische und technische Dienst gibt dort sein Bestes. Karl Huber möchte als Landrat dafür sorgen, dass in der Ilmtalklinik in einem guten und kollegialen Geist zusammengearbeitet wird.
Die ärztliche Versorgung muss auch in der Tiefe des ländlichen Raums aufrecht erhalten und gestärkt werden. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit zwischen der Ilmtalklinik und den niedergelassenen Ärzten erforderlich. Das Landratsamt könne im Rahmen einer Gesundheitskonferenz diese Ziele noch besser verwirklichen.
Die Bürgerliste setzt sich für eine optimale Notarztversorgung ein, die in allen Teilen des Landkreises im Norden, in der Mitte und im Süden gewährleistet sein muss. Besonders im Süden ist es wichtig, dass so koordiniert wird, dass die Hilfsfristen eingehalten werden können.
Die geplante Pflegeschule für den Landkreis Pfaffenhofen wird ausdrücklich begrüßt und nach Kräften unterstützt.

Jugend, Soziales, Senioren
In der Jugendhilfe tauchen immer mehr Probleme auf, die nicht nur die Randbereiche der Gesellschaft betreffen, sondern auch viele Familien aus der Mittelschicht. Das spiegelt auch den gesellschaftlichen Umbruch wieder, in dem wir uns befinden.
Karl Huber: "Es ist unsere Aufgabe, die Kinder und Jugendlichen weiter zu unterstützen und zu fördern. Sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Bereich. Ein besonderes Augenmerk kommt dabei der Ganztagsbetreuung zu, deren Verwirklichung sowohl in den Kindertagesstätten als auch in den Schulen eine besondere Herausforderung ist. Das Jugendamt des Landratsamts müsse hier insbesondere die Kommunen beraten und unterstützen.

Als Neuheit für den Landkreis Pfaffenhofen schlug Karl Huber einen Jugendkreistag vor, der mit einem eigenen, nicht zu gering bemessenen Budget ausgestattet werden soll. In diesem neuen Gremium könnten die Jugendlichen Anträge stellen, diskutieren, Konzepte entwickeln, selbst handeln und entscheiden. Karl Huber: "Auf diese Weise können Verantwortungsbewusstsein, Handlungsorientierung und Werteverständnis gefördert werden. Dadurch kann auch der Zusammenhalt im Landkreis gestärkt werden".

Der Bereich der Pflege von Seniorinnen und Senioren werde künftig eine noch größere Bedeutung gewinnen. Es sei ein Anliegen, dass alle von der Pflege betroffenen Menschen von Seiten der Gemeinden und des Landkreises noch besser unterstützt werden. Dazu sei es wichtig, dass der Landkreis alle Aufgaben, die in seinem Gebiet liegen, im Pflegebereich koordinieren, bündeln und optimieren. Dazu gehört auch der bedarfsgerechte Ausbau der Tagespflege und eine Pflegeplatzbörse.

Bauen, Wohnen
Der Bereich des Bauens und Wohnens ist im kommenden Jahrzehnt eine riesengroße Herausforderung. Es sei ein Ziel der Bürgerliste, diesen Bereich aktiv weiterzuentwickeln. Die Preisspirale im Immobiliensektor und bei den Mieten enthalte gefährlichen sozialen Sprengstoff. Insbesondere für junge Menschen und für Seniorinnen und Senioren, sowie Familien, müssten bezahlbare Wohnungen geschaffen werden. Die Knappheit an Wohnbaugrundstücken und Wohnraum sei eine große Belastung sowohl für die einheimische Bevölkerung, als auch für Menschen, die in den Landkreis ziehen. Die vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten Förderprogramme müssten sowohl von privaten Investoren als auch von den Kommunen noch aktiver genutzt werden. Hierzu müsse man von Seiten des Landkreises und des Landratsamts noch mehr beraten und koordinieren.

Karl Huber: "Das Thema Bauen und Wohnen muss für den nächsten Landrat Chefsache sein!"

Interview mit Karl Huber

BÜRGERLISTE Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm

Die neue kommunalpolitische Vereinigung im Landkreis Pfaffenhofen wird an der Kreistagswahl am 15. März 2020 teilnehmen.

Erfahrene Kommunalpolitiker arbeiten ebenso mit wie engagierte Bürgerinnen und Bürger aus vielen Gemeinden im Landkreis Pfaffenhofen. Die Kandidaten der BÜRGERLISTE setzen sich für eine transparente Kommunalpolitik und eine offene Kommunikation ein.

Themenfelder der Arbeit sind alle wichtigen Gebiete im kommunalen Bereich, von denen Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Pfaffenhofen in ihrem Lebensumfeld unmittelbar berührt werden.

Dazu gehören zum Beispiel: kommunale Infrastruktur, Gesundheitswesen, Bauen und Wohnen, Soziales, Umwelt- und Klimaschutz, Wirtschaft usw.

Leitsätze der BÜRGERLISTE für die Zusammenarbeit und das Selbstverständnis:

• Wir verstehen die Kreispolitik als vernetzte und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Gemeinde- und Kreisgremien sowie Bürgerinnen und Bürgern.
• Wir setzen uns für eine demokratische Willensbildung und Meinungsvielfalt ein.
• Wir suchen das Gespräch und den Konsens mit der Bevölkerung.
• Wir stehen für zukunftsorientierte Ideen auf der Grundlage bewährter Erfahrungen.
• Wir akzeptieren und fördern Engagement in Initiativ- und Projektgruppen.
• Wir machen uns stark dafür, Steuermittel nachhaltig und wirtschaftlich einzusetzen.
• Wir gestalten Entscheidungen offen und transparent.
• Wir stellen Sachthemen vor Personalthemen.
• Wir werden gestalten, nicht nur verwalten.
• Wir werden das Zusammenleben in der Gemeinschaft fördern und den respektvollen Umgang mit allen Mitmenschen bewahren.

Gerne geben wir Ihnen nähere Informationen zu unserer Arbeit. 

Fragen und Anregungen können Sie uns übermitteln per E-Mail an info@blpaf.de

Landratskandidat Karl Huber
Flyer Download (Größe: 1.41 MB; Downloads bisher: 36; Letzter Download am: 07.12.2019) (Größe: 1.41 MB; Downloads bisher: 36; Letzter Download am: 07.12.2019)
Bürgerliste Landkreis Pfaffenhofen
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